Kosbacher Stad´l e.V.
Kosbacher Stad´l e.V.

Baubeginn 1982 - 1985, Richtfest - 1983

Im Mai 1982 wurden die Baupläne eingereicht, am 30.05.1982 wurden diese genehmigt und am 10.09.1982 war Baubeginn.

Schon allein diese Abfolge der Termine zeigt, wie ernst es dem Verein war das mit dem Ausbau gesteckte Ziel zu erreichen. Der Kosbacher Stad´l wuchs ebenso wie das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kosbacher. Die Unterschiede zwischen Alt- und Neukosbachern, Gross- und Kleinkosbachern verwischten sich.
 

Helfer
 

Geplant war das Richtfest für den 06. November 1982. Zum Richtfest war das Dach schon eingedeckt, eine Tatsache, die dem Richtschmaus nur zuträglich war. Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt; nach dem Richtspruch spielte die Kosbacher Parforce Horngruppe und die Kosbacher Jugend unterhielt mit Blasmusik.
Festredner war Oberbürgermeister Dr. Hahlweg, der bei seiner Ansprache eifrig im Sprichwörter- und Zitatenschatz kramte. "Es geschehen noch Zeichen und Wunder" stellte er eingangs fest und verstand als "Zeichen" den Kosbacher Stad´l selbst, der - und nun kommt das "Wunder" - durch eine beispiellose Gemeinschaftsleistung erst möglich wurde.
Lobende Worte fand auch Bürgermeisterin Rechtenbacher für das Engagement der Kosbacher als der Kosbacher Stad´l bei einer Bürgerversammlung im März 1983 in anderer Art und Weise im Mittelpunkt stand. Besonders hob sie den Einsatz von Helmut Eichler hervor, der jeden Tag auf der Baustelle zu finden war.
Dieser stellte den Antrag, die Stadt möge dem Verein das Gelände um den Stad´l herum für entsprechende Außen-, Sport- und Freizeitanlagen zur Verfügung stellen. Zum einen benötige die freiwillige Feuerwehr Platz für Übungen, zum anderen lasse der Bebauungsplan für Kosbach auch weiteren Bevölkerungszuwachs erwarten.
Knapp ein Vierteljahr nach dieser Bürgerversammlung findet im Kosbacher Stad´l ein Sommernachtsfest statt. Die Kosbacher können nicht nur arbeiten, sie können auch ebenso gut feiern.
Am 10.09.1983 schließt sich ein weiteres Fest unter dem Motto "Ein Jahr Bauarbeiten" an. Bürgermeisterin Rechtenbacher bezeichnete den Stad´l als ein Zeichen für Bürgersinn und stiftete zum Rohbaufest ein Fass Bier.

Ostseite       Westseite

 

Bis dahin haben die 123 Kosbacher über 5000 Stunden im und am Stad´l gewerkelt und können mit berechtigtem Stolz ein Gemeinschaftshaus präsentieren, in dem noch im laufenden Jahr die Jugendräume teilbezugsfertig werden sollen.
Über das zügige Vorangehen des Innenausbaus wurden die Aussenanlagen nicht vergessen. Drei 40- bis 50-jährige Eichen, die in Herzogenaurach der Mülldeponie weichen mussten, fanden im Eingangsbereich des Kosbacher Stad´ls eine neue Heimat.
Im März 1984 konnte sich Oberbürgermeister Dr. Hahlweg vom guten Vorankommen des weiteren Ausbaus überzeugen und fand lobende Worte über die bisher geleistete Arbeit. Investiert wurden 245000,- DM vom städtischen Zuschuss und über 7000 Arbeitsstunden seitens des Vereins. Im April 1984 konnte der Verein bereits seine Mitgliederversammlung im Stad´l abhalten.
In den folgenden Jahren konzentrierten sich die Arbeiten auf Details am und im Stad´l und die Außenanlagen. Durch Baumpatenschaften konnte der Biergarten vollendet werden.
Zum Jahreswechsel 1984 / 85 hatten die 371 Vereinsmitglieder bereits über 9000 Arbeitsstunden geleistet. Bis April 1985 wurden die von der Stadt gegebenen 350000,- DM Zuschuss restlos verbaut. Zur endgültigen Gestaltung der Aussenanlagen wurden von der Stadt 30000,- DM nachbewilligt.
Durch Spenden und in Eigenleistung wurde 1986 der Backofen errichtet, der seitdem regelmäßig zum Zwiebelkuchen-, Brot- und Brezenbacken genutzt wird; Produkte, die sich einer wachsenden Beliebtheit erfreuen. 1987 wurde die Freiluftkegelbahn erbaut. Durch diese Massnahme erhielt der nördliche Hofbereich, der zukünftige Biergarten, eine Art Hofcharakter.

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